Philosophie
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von Philobactrian
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Führungstraining
&
Teamtraining
&
OrienTierung
INNEHALTEN IN DER BEWEGUNG - ENTSCHLEUNIGUNG DER EIGENEN
LEBENSDREHZAHL

The world goes camel!: links New Zealand, rechts Brazil
Der derzeitige 2012er Globalzustand ist ein
eskalierender
„Beschleunigungsunfall"
( Hartmut Rosa,
Beschleunigungsforscher,
Beschleunigung – Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne ),
befeuert durch unglaubliche Gier und Maßlosigkeit; ein
Silberstreif am Horizont hin zu einem ökonomisch/-logisch
nachhaltig wirtschaftenden
Gesellschaftsmodell ist nicht wahrnehmbar.
Alle Bereiche unserer Gesellschaft unterliegen
mittlerweile einem Leistungsdruck.
Zeit zum Nachdenken
ó Muße,
ist eine bedrohte Resource. Sie
ist jedoch das Zeitfenster, innerhalb dessen wir unserer ureigensten
Bestimmung gewahr werden können. Wir generieren uns vordergründig
mehr Zeit durch multimediale Aufrüstung und Vernetzung; der
Informationsfluss ist nahezu grenzenlos, jedoch im Gegenzug
verlieren die Inhalte immer mehr an Gewicht. Das Resultat:
»Es
genügt nicht, keinen Gedanken zu
haben, man muss auch unfähig sein, ihn
auszudrücken.«
Karl Kraus
Der multitaske permanent erfolgsbilanzierte Mensch „nimmt“ sich
unter Verlust jeg-licher Fantasie und Kreativität ein
Burnout-Syndrom und versucht seine schöpferische Pause mittels
Wellness und Fitness zu erlangen.
Fakt ist:
-
Die Totalausschöpfung der Human Resources birgt den Irrtum,
Kreativität und Manpower per Zeitmanagementoptimierung
erreichen zu können.
-
Auszeit ist nicht gleich Wellness x
Fitness. Echtauszeit ist nicht herzustellen mittels
Vergabe von erfolgsorientierten Credit Points. Freizeit im
heutigen Sinne ist immer mit dem Erwartungsdruck des
Erreichbaren verbunden. Neurobiologisch sind für unser Gehirn
jedoch Phasen der „Inaktivität “ zur Erlangung neuer
Schaffenskraft unabdingbar.
-
Multioptionskonsum verhindert Innehalten und Gewahrwerden der
Selbstfindung, das Wesentliche der eigenen Existenz zu erahnen.
Im Umgang mit dem Tier werden wir uns diesen gesellschaftlichen
Fehlleitungen bewusst und halten inne: Tiere reagieren in Echtzeit
und souverän auf unnatürliche Verhaltensweisen seitens des Menschen,
von den Tieren bekommt der Mensch eine natürliche Antwort.
Kreativ ist man am ehesten, wenn ein Einfall passiert
und nicht herbeigezoomt wird.
Zufriedenheit ( schließt Burnout aus )
entsteht, wenn man für etwas Höheres
lebt, z.B. versucht, in seinem Leben eine
Tierart wirklich zu verstehen.
»
Die Konzentration, die erforderlich ist, einem Tier zu
begegnen, ist dieselbe, die man braucht, um ein Stück Musik zu
durchdringen «,
Hélène Grimaud, 2009
Will der Mensch sich dem Tier
tatsächlich „inhaltlich“ nähern, muss er den Kraftakt
vollbringen, echte Muße zu erfahren, den kompletten
menschlichen
Ballast abwerfen, in der Ego-Werteskala sich hinten
anstellen, um die Intensität der
tierischen sozialen
Kompetenz wenigstens zu erahnen.
TEAMTRAINING
Der Mensch lebt und arbeitet tagtäglich in einer bestimmten Form in einer
Gemein-schaft und muss seine Teamfähigkeit unter Beweis stellen:
- im Berufsleben/Schule
- in der Partnerschaft
- in der Freizeit
Eine erfolgreiche Integration und somit auch Teambildung setzt eine Reihe mensch- licher Positiveigenschaften voraus.
Die Fähigkeit zum:
- wahrnehmen und beobachten
- Vertrauen bilden
- zuhören
- sich einfühlen und herantasten
- sich einbringen und selbst öffnen
- eindeutige Aussagen treffen
- kreativ sein
- visionär und zielstrebig sein
- sich durchsetzen, ohne andere zu verletzen